Wie Du Veränderungen in Dein Leben einladen kannst

Kennst Du diesen Impuls, der Dich regelmäßig heimsucht und Du weißt plötzlich „ja, das wäre es“. Es ist erstmal nur ein Gefühl, ohne das Du genau sagen kannst, was zu tun ist oder was dieses „Ja“ konkret bedeutet. Du weißt nur, es bezieht sich auf eine Veränderung in Deinem Leben.

Jene von Euch, die sich gerade ich Veränderungsprozessen befinden wissen, dass ein Prozess der Veränderung auch immer ein Prozess der Entwicklung bedeutet. Ein Prozess der inneren Entwicklung in Richtung zu Dir selbst – eine schrittweise Herausarbeitung Deiner Besonderheit.

 
Wenn Du anfängst, ein Ziel zu formulieren, was genau sich verändern soll, beginnt diese Veränderung bereits. Du öffnest ihr den Weg und schenkst ihr Raum.

Du triffst eine Entscheidung und gehst aktiv dafür los, dass diese Veränderung eintritt. Höchstwahrscheinlich bist Du sehr emotional mit dieser Veränderung verbunden. Du hängst ihr bestimmte Wünsche an und kannst irgendwann, ganz plötzlich genau sagen, was sich positiv entwickeln oder wenden wird, wenn diese (vielleicht lang ersehnte) Veränderung erst einmal eingetroffen ist. Viel wichtiger hierbei ist, dass Du bereits auf dem Weg dort hin immer mehr Dinge entdeckst oder ihnen begegnest, welche bereits jetzt – auf dem Weg – diese positiven Veränderungen bringen.

Veränderungen brauchen jedoch Zeit, um in unserem Leben einen Platz zu bekommen.

Es ist wie ein Mobliee.

Wenn sich etwas verändert, zum Beispiel an einem Teil gezogen, ein anderes entfernt und wieder ein anderes neu hinzugefügt wird, muss sich ein neues Gleichgewicht finden. Das Zusammenspiel der einzelnen Teile darf sich neu finden und ein gemeinsames Gleichgewicht kann neu entstehen.
Genauso ist es, wenn wir Veränderungen in unser Leben einladen. Sie wirbeln erstmal kräftig herum und bringen das bestehende Gleichgewicht durcheinander. Jedoch ergänzen sie es und sorgen für Entwicklung. Du kannst Dich neu erfinden und auf das Ausrichten, was Du in Dein Leben einladen möchtest. Egal, in welchem Bereich.

Jede dieser Veränderungen weckt unterschiedliche Gefühle in uns. Sie lösen Vorfreude und Wohlbefinden aus und gleichzeitig jagen sie uns oft große Angst ein. 

Wenn wir dieser Angst folgen, jagen wir die Veränderung erst einmal fort und signalisieren ihr „Du hast hier keinen Platz“. Klar, Du kannst das eine Weile so machen – manche Veränderungen klopfen allerdings immer wieder an Deine Tür.

Du könntest die Veränderung auch als liebevollen Wegweiser begrüßen und wenn du Dich traust, kannst du sogar herausfinden, was sie Dir mitbringen möchte. 

Oft kommt dann auch die Angst vorbei, dass wir den „entscheidenen Startpunkt“ für diese Veränderung verpassen.
Ich glaube, dass eine Veränderung nur bei uns anklopft, wenn sie für uns ganz persönlich passend ist. Da sie ja auf uns ganz persönlich zugeschnitten ist, wird sie auch eine Weile bei uns bleiben. Du kannst also überlegen und hinein spüren, ob Du ihr Raum geben und folgen möchtest oder nicht. Hier ist nichts in Stein gemeißelt. Du wirst auch nicht von heute auf morgen die „Alles-oder-Nichts“ Karte spielen müssen. Du darfst Dich aber auf die Reise begeben, welche diese Veränderung Dir anbietet. Eine ungewisse, wunderschöne Reise die mit absoluter Sicherheit genau für Dich bestimmt ist.

  • Hör zu, was die Veränderung Dir mitbringen möchte
  • Meditiere
  • Schau, welche Möglichkeiten bestehen
  • Schau, was in Deinem Handlungsspielraum ist
  • Spüre hinein, welche Möglichkeit sich für Dich stimmig anfühlt
  • Melde Dich, wenn Du Dir Unterstützung wünscht

3  Schritte, wie Du Dich im Alltag von dem Bild, was andere von Dir haben distanzieren kannst

Fällt es Dir schwer, Dir in Deinem Alltag genug Raum zu schaffen? Es gibt so viele Erwartungen an und Meinungen über Dich, dass Du schon durch diese voll ausgelastet bist. Du wünscht Dir, Deine Bedürfnisse und die Anforderungen an Dich im Gleichgewicht zu halten?

Oft übernehmen wir die Meinung oder die Sichtweise anderer über uns selbst, wenn wir uns in einer Überforderungssituation befinden. Eine Art Jonglage der Anforderungen an uns, in die immer mehr Bälle hineingeworfen werden. Wir sind so damit beschäftigt, die Bälle in Bewegung zu halten, dass wir immer weniger darauf achten, wie es uns dabei geht. Vielleicht hast Du auch zu viele Aufgaben zu erfüllen, vielleicht werden Anforderungen an Dich gestellt, die Du garnicht erfüllen kannst. Womöglich brauchst Du für eine Aufgabe, Anforderung oder Entscheidung einfach ein wenig mehr Zeit als Dir zugestanden wird. Vielleicht kannst Du auch eine Aufgabe oder Anforderung nicht mit Dir vereinbaren.
Wenn wir lernen den Kontakt zu uns selbst nicht zu verlieren, können wir ihn intensivieren. Ich glaube, dies ist der erste Schritt zur Entdeckung und Entfaltung unserer Besonderheit. Die Möglichkeit, den Kontakt zu uns selbst nicht zu verlieren und einen Raum schaffen, in dem wir unsere Besonderheit ausdrücken können.

Mit diesen drei Schritten schaffst Du es, Ankerpunkte in Deinem Alltag zu nutzen, um den Kontakt zu Dir aufrecht zu erhalten.

1. Schaffe Dir jeden Tag feste Zeiten für Dich

Oft stehen wir morgens auf um uns für Die Arbeit fertig zu machen. Den kommenden Aufgaben nachzugehen. Ich weiß nicht wie es Dir geht, aber ich bin da eher die Marke Morgenmuffel. Klar stehe ich früh genug auf – ich brauche morgens ein wenig Zeit für mich um den Tag zu beginnen – allerdings endet das an den meisten Tagen eher in ein „so früh wie nötig aber nicht früher“.
Wenn wir darüber nachdenken, wieviel Zeit wir mit den Anforderungen an uns verbringen gegenüber der Zeit, die wir für uns mit uns verbringen, sollten wir das Ziel haben diese beiden Pole gut auszubalancieren. Hierfür kann es schon ausreichen, Dir einen festen Zeitpunkt in Deinem Alltag zu suchen der nur für Dich ist. Je nachdem wie Dein Tagesplan aussieht kann dieser Zeitpunkt ganz unterschiedlich sein.  Bei mir ist es beispielsweise die Zeit, die ich mir jeden Morgen gönne um in Ruhe meinen Tee zu trinken und zu meditieren. Auch gehören Meditation und Yoga am Abend zu den Dingen, die einen festen Zeitpunkt in meinem Tag finden. Verlängerungen wenn möglich herzlich willkommen! Alle anderen Zeiten passe ich flexibel an meinen Tag an, diese beiden Punkte jedoch, bleiben grundsätzlich unangetastet. Zeit die wir für uns bereitstellen ist immer Zeit, in der wir uns mit uns selbst und unserer Besonderheit verbinden und unsere Energietanks wieder auffüllen können.
Was ist Deine Zeit?
Wie bringst Du sie in Deinen Alltag ein?

2. Erlaube Dir „nein“ zu sagen

Kein Mensch ist in der Lage, all die Erwartungen zu erfüllen, die an ihn gestellt werden!
Klar, gibt es ein paar Erwartungen die wir erfüllen müssen, wir sollten uns jedoch hierbei öfter mal erlauben diese zu hinterfragen. Viel zu oft kommen wir in Bedrängnis, Ja statt Nein zu sagen um äußere Anforderungen zu erfüllen obwohl wir dabei in Konflikt mit uns selbst geraten.
Mach doch einfach beides!
Ich bin davon überzeugt, wenn wir unsere Balance zwischen inneren Bedürfnissen und äußeren Anforderungen gefunden haben, fällt es uns leichter Nein zu sagen. Dabei stellt sich immer mehr Ausgeglichenheit und Zufriedenheit bei uns ein. Einfach so! Sozusagen als Nebeneffekt!
Gerade wenn wir mit einer Besonderheit leben, die uns vielleicht an der einen oder anderen Stelle von anderen abhängig macht bzw. wir auf andere angewiesen sind, stehen wir häufig in einem Gewissenskonflikt „ich bekomme Unterstützung und was tue ich? Nein sagen!“ Anders betrachtet, sind wir selbst ausgeglichener und vielleicht dadurch nicht mehr so häufig auf Unterstützung angewiesen, wenn wir ab und zu mal „Nein“ sagen. Dieses „Nein“ tut uns und somit auch unseren Mitmenschen gut.

Bereits im Kindesalter kommen wir relativ schnell in die Nein-Phase. Kinder entwickeln so ihr eigenes Ich – indem sie sich durch dieses „Nein“ von anderen distanzieren. Nur so haben sie die Möglichkeit ihre eigene Persönlichkeit zu entwickeln – zu einem Menschen zu werden, der auch seine Besonderheit mitentwickelt. Jene Eigenschaft, die uns von anderen unterscheidet. Komischerweise sind wir der Meinung, dass diese Eigenschaft ab einem gewissen Alter nur noch in „gemäßigtem Ausmaß“ stattfinden soll. Ein Erwachsener, der seine Besonderheit verteidigt und auslebst wird schnell als „nicht teamfähig“ bezeichnet. Ich glaube das liegt daran, dass wir oft keinen Kanal oder nicht die richtige Ausdrucksweise für unsere Besonderheit finden. Müssen wir doch in erster Linie funktionieren und die Anforderungen erfüllen. Wenn danach oder daneben noch Zeit bleibt und der passende Rahmen gefunden wird, ja dann dürfen wir halt unsere Besonderheit auch noch einbringen.
Ich möchte Dich einladen, vorher „Nein“ zu sagen.
Stell Dich nicht hinter die Anforderungen des Alltags und laufe nicht Gefahr, danach keine Energie mehr für Dich zu finden!
Ich bin überzeugt davon, dass beides geht!
Wenn wir uns – während wir die Anforderungen erfüllen – Zeit für uns nehmen immer wieder unsere Besonderheit zu erforschen und sie so gut kennen lernen, dass wir sie nutzen können, können wir sie in unserem Alltag einbringen und beides tun!
Der erste Schritt, den ich hierbei lernen musste, und auch immer wieder lernen muss: Nein sagen.
In dem Moment, da wir zu einer Anforderung die wirklich nicht mit unseren Fähigkeiten, unseren Bedürfnissen, unserem Energielevel oder ohne (dauerhafte) fremde Hilfe zu bewerkstelligen ist ablehnen, sind wir ganz mit uns selbst in Kontakt. Wir nehmen genau diese Distanzierung zu anderen vor die wir brauchen, um unser inneres Gleichgewicht zu erhalten. Oft eröffnen sich hierbei auch wunderschöne neue Möglichkeiten und Wege für uns, die wir vorher garnicht sehen konnten.

Ein „Nein“ hat also immer ein „Ja“ zur Folge!
Ein „Nein“ zu äußeren Anforderungen, die nicht mit Deinen Bedürfnissen und Fähigkeiten in Einklang zu bringen sind, ist also immer ein „Ja“ zu Dir selbst!
Du erschaffst Dir mit diesem „Nein“ also einen Möglichkeitsraum. Oft ergeben sich Möglichkeiten, Jobs, Lebensweisen, Freundschaften und Beziehungen die wirklich zu uns passen erst dann, wenn wir zu uns selbst stehen und auch mal „Nein“ sagen.

3. Bleibe mit Deinen Gedanken im Hier und Jetzt

Klingt immer so toll und einfach – ist es mit Übung auch!
Der Schlüssel zum „Nein“ ist das Präsent – Sein.
Ja genau – dieses extrem weibliche (?) und esoterische (?) Gefasel von wegen sei im Hier und Jetzt und spüre wer Du wirklich bist.
Ist das echt so weiblich, esoterisch, unwirklich, verträumt und … ?
Die schwierigste Aufgabe, die uns das Leben stellt ist das Sein im Hier und Jetzt. Das Loslassen von Vergangenem, das wir nicht mehr ändern können und das pausieren vor dem, was zukünftig geschehen wird und wir eh nicht im Voraus beeinflussen können. Na gut wir können und so verhalten, dass sich die Wahrscheinlichkeit wie sich Zukünftiges entwickeln wird erhöht, wirklich beeinflussen können wir es aber nicht.
Worauf wir aber Einfluss haben ist unser Verhältnis zum Hier und Jetzt. Du kannst Dich bewusst dazu entscheiden, es

  1. anzunehmen was ist und Deine Aufmerksamkeit hierauf zu richten
  2. den gegenwärtigen Augenblick so mitzugestalten und zu leben, dass er Dir entspricht, Deine Vorstellungen beinhaltet und eine Entwicklung anstößt, die Du Dir wünscht.

3. Übung   „Vertraue Dir“

Weißt Du, was das Tolle ist?
Du musst Dich garnicht immer mit allem arrangieren, versuchen alles zu erfüllen! Deine Aufgabe ist es lediglich, Dich immer wieder dem Augenblick zuzuwenden und Dich nicht in der Vergangenheit oder der Zukunft aufzuhalten.
Mit der einfachen Übung „Vertraue Dir“ kannst Du das in Deinem Alltag einfach und schnell umsetzen.
Immer wenn Du das Gefühl bekommst, mehr bei den Anforderungen als bei Deinen Bedürfnissen zu sein, gönne Dir einen Augenblick um aus der Situation heraus zu treten. Atme ein paar Mal tief durch. Du kannst entscheiden, ob Du hierbei die Augen schließen oder ein anderes körperliches Zeichen setzen möchtest.
Atme ganz langsam und tief ein und aus. Vielleicht kannst Du das Gefühl an dem Heben uns Senken Deiner Brust oder Deines Bauches intensivieren. Verbinde Dich mit Dir.
Anschließend wende Dich erneut der Situation zu.
Kannst Du einen Impuls oder einen klararen Blick bemerken?

Oft können wir uns selbst wieder das Handeln (in unserem eigenen Sinne) ermöglichen, wenn wir einen kurzen Moment zurücktreten und die Situation von außen betrachten.
Auch ein „Nein“ fällt uns dann leichter.

Ich freue mich, wenn Du Deine Erfahrungen mit mir teilen möchtest!

Alles Liebe,

Anna Lena

BESONDERHEIT – WAS HAT DIESER BEGRIFF MIT DEINER PERSON ZU TUN?

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Was erzählst Du anderen über Dich selbst, wenn sie Dich kennen lernen möchten? Zählst Du Deine Leistungen auf?
Erklärst Du, was Du nicht gut kannst?
Versuchst Du Deine Schwächen zu umschiffen?
Traust Du Dich, von Dir selbst wertschätzend zu berichten? Gibst Du Dir Mühe, nicht zu sehr aufzufallen?
Normal zu wirken?

Kannst Du in den Spiegel blicken und sagen: Hallo, schön das es Dich gibt?

In diesem Blogbeitrag möchte ich den Gedanken verfolgen wie es wäre, wenn wir uns selbst als besonders sehen und wie toll der Kontakt und das gemeinsame Dasein mit anderen hierdurch werden kann.

WIE UNSER BILD VON UNS SELBST ENTSTEHT

Wir entwickeln ein Bild von uns Selbst durch die Erfahrungen die wir in unserem Leben machen und durch die Reaktionen, welche die Umwelt auf unser Verhalten zeigt. So lernen wir welches Verhalten angemessen ist und welches nicht. Welche Fähigkeiten und Stärken man haben sollte und das Schwächen eher negativ sind.
Wir orientieren uns an diesen Reaktionen und passen uns an, um zu einem selbständigen, gesellschaftskonformen und individuellen Wesen heranzuwachsen. Das sind die normalen Abläufe unserer Entwicklung.

ICH LADE DICH EIN, DEINE BESONDERHEIT IN DEINE ENTWICKLUNG EINZUBEZIEHEN

Deine Besonderheit ist also etwas Wundervolles, etwas was Dich zu Dir macht!

Wir haben sie alle!
Egal ob wir eine Einschränkung haben oder nicht – wir sind alle besonders, weil keiner dem anderen gleicht.
Hierdurch strahlt der Begriff Besonderheit grundsätzlich etwas Positives aus. Es geht um Deine Individualität, Deinen Schatz, den niemand anderes hat oder je haben kann.
Deine Besonderheit weckt das Interesse Deines Gegenübers, Dich kennenlernen zu wollen. Sie macht neugierig auf die Dinge, die Deine Individualität ausmachen.
Auf das, was Dich ausmacht!
Sie gibt Dir Fähigkeiten, die kein anderer so hat wie Du. Dadurch kannst Du etwas in den Kontakt zu anderen Menschen einbringen, was kein anderer kann.

Mit Deiner Besonderheit in Einklang zu leben bedeutet, inneren Frieden zu spüren, die innere Gewissheit zu haben, dass das Leben und alles was Dir auf Deinem Weg begegnet genau richtig ist.
Denn das Leben ist immer für Dich, es bringt Dir jeden Tag Geschenke, mit denen Du immer mehr zu der Person werden kannst, die Du in Deinem inneren bereits bist. Deiner Bestimmung zu folgen…

DEINE BESONDERHEIT ZU SEHEN ERFORDERT MUT!

MUT, DICH SELBST MIT EINEM POSITIVEN BLICK ZU BETRACHTEN

In der Philosophie wird etwas als besonders bezeichnet, wenn die Beziehung vom Einzelnen zum Allgemeinen beschrieben wird. Der Begriff Besonderheit beschreibt also eine charakteristische Eigenart, welche ausschließlich in Verbindung mit Deiner Person und durch Deine einmaligen Eigenschaften im Kontakt zu anderen entstehen kann.

Ich bemerke immer wieder, dass ich mich nur wohlfühle wenn ich in Kontakt zu anderen, mir wichtigen Menschen, stehe. Wenn ich unter Menschen bin, die mich so nehmen und haben wollen, wie ich bin. Menschen die ich so nehme und haben will, wie sie sind. Ich kann dann spüren, wie meine Besonderheit immer mehr zu meiner Stärke wird. Wenn ich den Mut aufbringe, meiner Besonderheit Raum zu geben, kann ich oft erleben, wie wertvoller vieles wird. Ich fühle mich sicher, kann anderen ein Gefühl der Sicherheit vermitteln und wir können gemeinsamen wachsen. Unsere Persönlichkeiten können sich entfalten.
Ich kann meine Besonderheit erkennen, Kontakt zu ihr pflegen und mein Gegenüber darin unterstützen, Kontakt zu seiner Besonderheit zu pflegen.

WAS ES BEDEUTET, IN UNSERER GESELLSCHAFT DEN BLICK AUF DEINE BESONDERHEIT ZU RICHTEN

Stärken und Fähigkeiten werden in unserer Gesellschaft als gegeben und Teil der „Grundausstattung eines jeden Menschen“ angesehen. Daher bekommen sie erst einmal keine besondere Aufmerksamkeit.
Deine Schwächen wiederum fallen schneller auf. Sie werden als veränderbare Entwicklungsfelder angesehen. Du darfst sie eine gewisse Dauer haben, solltest sie dann jedoch überwunden haben oder kompensieren können.

Besonderheiten zu entdecken, einzubeziehen und zu pflegen scheint hier wenig Platz zu haben. Es ist zeitintensiv, bedarf kontinuierlicher Pflege und man kann sie nicht kategorisieren.
Sie entstehen aus der Kombination Deiner Stärken und in Deiner Schwächen!
Durch Deine Besonderheit kannst Du in eine Gemeinschaft mit anderen Menschen etwas einbringen, was niemand außer Dir kann!
Ich glaube, jeder von uns hat mindestens eine wunderbare Eigenschaft die irgendwo schlummert und darauf wartet, entdeckt zu werden. Wir müssen uns allerdings die Mühe machen, diese zu finden und zu pflegen.

FINDE DEINE BESONDERHEIT

Ich möchte Dich dazu einladen, einmal selbst hin zu schauen wo Deine Besonderheit eigentlich liegt. Klar, Du hast viele Beurteilungen über Deine Fähigkeiten und Stärken und Schwächen.
Diese Beurteilungen stammen jedoch hauptsächlich von Personen, welche Dich aus einem bestimmten Blickwinkel heraus betrachten.

Um einen Kontakt zu Deiner Besonderheit herzustellen musst Du Dich auf die Suche nach ihr begeben.
Ihr zu Hause ist in Dir und nirgendwo im Außen.
Spüre in Dich hinein.
Hör Dir zu und versuche zu erspüren, was Dir besonders liegt (dies braucht Zeit und muss reifen).

Hierbei kann es hilfreich sein Dir folgende Fragen zu stellen:

Was in Deinem Leben, in Deinem Alltag fällt Dir leicht?
Wobei verspürst Du Dein inneres Gleichgewicht?
Womit bereicherst Du den Kontakt zu anderen?
Womit kannst Du andere bereichern?

Vertraue darauf, dass Du die Antworten auf diese Fragen finden wirst.

WELCHEN NUTZEN DEINE BESONDERHEIT FÜR DICH HABEN KANN

Wir können nicht alle die gleichen Fähigkeiten oder die gleichen Schwächen haben, weil wir alle mit einer ausschließlich zu uns passenden Lebensaufgabe auf die Welt gekommen sind. Somit geraten wir aber auch immer wieder in Situationen oder erhalten Aufgaben, die gar nicht zu uns passen und die wir somit auch nicht wirklich gut erfüllen können. Diese Aufgaben können uns vor große Hürden stellen. Wir geraten also immer wieder in einen Kreislauf aus Erfahrungen die uns bestärken und Erfahrungen, die uns an uns zweifeln lassen.

Wenn Du weißt, wo Deine persönlichen Stärken liegen, in welchen Situationen Du das Gefühl hast, so soll es jetzt bleiben, hast Du Situationen gefunden in denen Du bereits in Kontakt zu Deiner Besonderheit gekommen bist.
In Situationen, in denen wir unsere Besonderheit einbringen, positive Erfahrungen machen, und unseren Platz finden können, haben wir vollen Zugang zu unseren Fähigkeiten und können uns weiterentwickeln. Es stellt sich ein Gefühl der Zufriedenheit ein. Unser Blick und unser Empfinden richten sich auf das Positive.

In Situationen, die uns vor schwierige Aufgaben stellen, vielleicht sogar Aufgaben die wir nicht richtig erfüllen oder lösen können, haben wir ein ungutes Gefühl. Wir befinden uns in Situationen, die nicht wirklich zu uns passen, in die wir nicht richtig hineinpassen.
Oft gehen diese auch wieder vorüber, wir müssen sie allerdings bis dahin aushalten.

Für beide Arten gilt: die Mischung macht´s!
Du könntest sie nicht unterscheiden, wenn Du sie nicht beide erfahren würdest.
Du könntest die einen nicht ohne die anderen schätzen.

Aber Du kannst lernen, Deine innere Zuversicht und Dein Selbstvertrauen durch die positiven Situationen zu stärken. Du kannst lernen, schwierige Situationen mit der Gewissheit über Deine Besonderheit zu überstehen und Dich Positivem zuzuwenden.

WIE DU EINEN GUTEN KONTAKT ZU DEINER BESONDERHEIT PFLEGEN KANNST

Als Erstes kannst Du üben, die Dinge die Du gut kannst, die Dir ein Gefühl der Zuversicht bringen aufzuspüren und Dir bewusst zu machen.

  • Ich möchte Dich dazu einladen in Dich zu gehen und Dinge die Dir gut tun aufzuspüren. Sie müssen nicht groß sein. Einfache, alltägliche Dinge.
    Schließe Deine Augen und lasse diese Dinge in dein Bewusstsein kommen. Wenn Du Dinge gefunden hast, hast Du Möglichkeiten ausgemacht, mit denen Du auf einfache Weise Dein Wohlgefühl herstellen kannst.
  • Im zweiten Schritt könntest Du überlegen, wie Du Dir diese Dinge immer wieder bewusst machen kannst um sie regelmäßig umzusetzen.
    Du kannst sie beispielsweise auf eine Liste schreiben (diese lässt sich zukünftig hervorragend ergänzen). Diese Liste kann Dir als Anker dienen. Sie kann eine Möglichkeit sein Dich in schwierigen Situationen auf sie zu stützen. Wenn Du wieder in ein Gefühl gerätst, die Situation würde Dich überrollen, kannst Du auf Deine Liste schauen und Dir etwas raussuchen um es als kleine Auszeit oder als Push für Deine positive Stimmung zu nutzen.
    Du kannst Dir auch Erinnerungen an Deine Besonderheit (einen Gegenstand, ein Symbol, einen Ton oder anderes) in Deinen Alltag einbauen um ihnen immer wieder bewusst zu begegnen.
  • Hast Du Dinge gefunden, mit denen Du Dir selbst etwas Gutes tun kannst, kannst Du im nächsten Schritt üben, Deine Perspektive zu erweitern.
    Wenn Du im Kontakt mit anderen bist, kommt immer auch Deine Besonderheit zum Tragen. Ohne sie wärst Du für andere nicht interessant, es würde kein Kontakt entstehen.
    Was bringt andere dazu, mit Dir in Kontakt zu treten?
    Privat: wir lernen immer die Menschen näher kennen, mit denen wir uns gut ergänzen.
    Beruflich: klar sind Deine Qualifikationen entscheidend – aber keiner bekommt eine Stelle, ohne durch seine Persönlichkeit hier hinein zu passen. Wodurch kannst Du zum Beispiel Dein Team ergänzen?
    Pflege den Kontakt zu den Menschen, mit denen Du Dich ergänzen kannst. Ihr könnt euch gegenseitig bestärken und bereichern!

Wenn Du den Kontakt zu Deiner Besonderheit zu Deiner Besonderheit tiefer entstehen lassen möchtest, findest Du vielleicht eine Möglichkeit in meinen Angeboten.

Wenn Du magst, schreibe mir einen Kommentar über Deine Erfahrungen.

Auf bald,

Anna Lena

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